Die Geschichte des Turnvereins Hochwald 1899 Geschichte

Einleitung

"Wo Licht ist, ist Schatten"; kaum ein anderes Wort kann die 100jährige Geschichte des Turnvereins Hochwald besser umschreiben. Ein immerwährendes Auf und Ab, sei es in sportlicher, sei es in kameradschaftlicher Hinsicht, sei es bei den Finanzen, prägten die Geschichte des Turnvereins Hochwald. Das Positive daran: nach jeder Krise, nach jedem Niedergang, folgte ein Aufschwung. Der Weg des Turnvereins mag sich in den letzten 100 Jahren einige Male geändert haben; der Zweck blieb immer der gleiche: körperliche Fitness (früher körperliche Ertüchtigung genannt); sich messen mit andern und die Pflege der Kameradschaft.

Der Turnverein Hochwald hat bisher 2 Vereinschroniken herausgegeben:
1949: 50 Jahre Verfasser: Melchior Allemann
1974: 75 Jahre Verfasser: Urs Vögtli

Die "alte Geschichte" des Vereins kann in der Schrift von 1974 nachgelesen werden, die Ereignisse der letzten Jahren werden in Beiträgen der heutigen Leitungsorgane des TV Hochwald dargestellt. Ich beschränke mich deshalb auf eine Kurzchronik, und - soweit verfügbar - auf einige "historische Fotos".

Die Unterlagen (in Form von Protokollen) sind - inbesondere beim "Ab" des Vereins, mangel- und lückenhaft. Eine umfassende Geschichtsschreibung ist ein hoffnungsloses Unterfangen. 

Die Gründung

Karl Vögtli, Sattler, konnte sich schon frühzeitig am Schwingen begeistern. Mit Unterstützung durch Schwingerkameraden aus Dornach gelang es ihm, am 9. April 1899 den Turnverein zu gründen. Gründungsmitglieder waren Vögtli Karl, Sattler; Huber Leopold (pensionierter Polizist aus Basel); Brosi Emil; Nebel Karl; Vögtli Otto und Vögtli Josef.

Geleitet wurde der kleine, junge Verein von Kamerad Haberthür aus Dornach, dieser besuchte seine Turnerkollegen in Hobel wöchentlich zweimal. Das damalige Arbeitsgrogramm bestand vorwiegend aus Steinheben, Steinstossen und Schwingen.

 

Die ersten Jahre

Dass das Gedeihen eines Vereins von einzelnen Persönlichkeiten abhängt, zeigte sich bald. Der beruflich bedingte Wegzug von Vögtli Karl brachte den Turnbetrieb weitgehend zum Erliegen. Nach seiner Rückkehr im Jahre 1911 sammelte er seine Kameraden wieder zum frischen Turnbetriebe.
Von einem Turnplatz oder einem Lokale konnte natürlich keine Rede sein. Lange Zeit wurde in einem Schuppen "hinter dem Hause" geturnt. Als Entschädigung für den Bauern mussten die Turner diesem 2 Matten im Heuet und Emdet mähen.
In einer Vereinsversammlung wurde am 26. Juli 1926 beschlossen:

  • als obligatorische Turnstunden des Vereins wurden auf Montag, Mittwoch und Freitag je abends von 8 - 9 Uhr festgesetzt; während dem Heuet und dem Emdet sollen die obligatorischen Turnstunden ausfallen.
  • alle Monatsbeiträge der Mitglieder sollen bis zur persönlichen Bekleidung der Turner ausfallen (die raren Geldmittel sollten offensichtlich in eine ordentliche Turnerbekleidung gesteckt werden statt in die Vereinskasse)

1912 kam es zum Anschluss an Turnverbände (Regionalverband "Birstal", Vorgänger des heutigen Turnverbandes Dorneck/Thierstein und Kantonalturnverband Solothurn).

In diesen Jahren turnten viele Jünglinge aus Gempen im Verein mit; ein solcher Zuwachs war dem mitgliedermässig eher schwachen Vereine natürlich sehr willkommen.

Nebst dem Turnbetrieb prägten 2 Aktivitäten die ersten Jahre des jungen Vereins:

  • Theateraufführungen im Winter ("Der Verein ist immer bestrebt, bodenständige Kost aus heimischer Literatur zu bieten; die Leistungen auf der Bühne übertrafen die Leistungen auf dem Turnplatz oft" lesen wir in alten Protokollen)
  • Vorführungen am 1. August (die bengalisch beleuchteten Menschenpyramiden gehörten bis weit in die 60er Jahre hinein obligatorisch zur 1. Augustfeier)

 

Die ersten Schritte aus dem Dorf

1913 nahm die junge Sektion Hochwald zum erstenmal an einem Kantonal-Turnfest in Solothurn teil; ein gewagtes Unternehmen, pflegte man doch bis anhin nur das Einzelturnen; in Solothurn aber war ein Sektionswettkampf erforderlich. Und prompt "fiel der Laufschritt aus dem Rahmen", wie es in den Akten heisst und der begehrte Lorbeerkranz konnte nicht erstritten werden. Und was schreibt der Chronist ins Protokollbuch "jeder gelobte, das nächste Mal etwas mehr zu leisten". Übrigens, wie kam man nach Solothurn ? Mit einem Fussmarsch nach Liestal und von dort per Bahn, der gleiche Fussmarsch war auch auf dem Rückweg erforderlich.

1921 gelang es dann in Olten, zum ersten Mal einen Lorbeerkranz an einem kantonalen Turnfest an die Fahne heften zu können. Erreicht wurde dieses Ziel unter der Leitung des "Wanderoberturners" Gottfried Iseli aus Dornach, in den Wochen vor dem Fest trainierte er 3 - 4 Mal wöchentlich. "Die dem Turnverein gegenüber eher skeptischen Hobler kamen aus dem Staunen nicht heraus", vermerkt der Berichterstatter.

Am kantonalen Turnfest in Balsthal und an den Eidg. Turnfesten in Genf und Luzern war das Glück nicht auf Seiten des Turnvereins Hochwald. Oder muss man eher dem Chronisten glauben "Die Vorbereitungen hätten besser sein können".

 

Auf den ersten Gipfeln des Erfolges

In den 30er Jahren erlebte der TV Hochwald einen Höhepunkt. Am kant. Turnfest 1930 in Grenchen holte er sich den 6. Rang; die Turner selbst kamen aus dem Staunen kaum heraus "Maffa - Wie war das möglich" sei damals ein geflügeltes Wort gewesen. Immer noch gut gelang das kant. Turnfest 4 Jahre später in Solothurn; bei den allg. Übungen wurden aber auch die Hobler Turner - wie Hunderte von andern Turnern auch - von einem Platzregen arg durchnässt. Weitere Höhepunkte waren das Eidg. Turnfest in Winterthur (1936) und die kantonalen Turnfeste in Schönenwerd (1938), Gerlafingen (1942) und Grenchen (1946).

Die Anlässe im eigenen Verbandsgebiet hatten damals offensichtlich noch nicht die gleiche Bedeutung. Immerhin nahm man (wenn nach den vorliegenden Unterlagen auch eher in unregelmässigen Abständen) an Verbandsturnfesten, an Spieltagen, an Korbball-Turnieren und an den damals üblichen Waldläufen teil. Waldläufe müssen für die Hobler Turner besonders anziehend gewesen sein. Da sich der Verein innert 4 Jahren dreimal im 1. Rang der Kategorie B klassierte, fiel ihm die prächtige Wanderplakette definitiv zu.

 

Höhepunkte nach den Kriegsjahren (1945 - 1950)

Der damalige Aktuar hat den mehrseitigen Bericht über das kantonale Turnfest beider Basel im Protokollbuch mit farbigen Zeichnungen geschmückt. Was mag der Grund gewesen sein? Im Jahre 1944 errang der Verein am kant. Turnfest in Basel den 2. Rang. "Der 2. Rang ist nicht der Erste", war nun in aller Munde. Und am 28. Juli 1946 wurde im Radio in der ganzen Schweiz (damals gab es noch keine Lokalsendungen) verkündet "Turnfest beider Basel in Aesch, 1. Rang in der VI. Stärkeklasse: TV Hochwald,". Es wurde eine lange Nacht im Stammlokal Rössli.

Ein Jahr nach diesem Ereignis konnte der TV seine neue Fahne einweihen; ein grosser Festzug zog durch das kleine Dorf.

Das Eidg. Turnfest in Bern (1947) war nochmals ein grosser Erfolg. Was sagt der Chronist im Protokoll "der Oberturner musste manchem Mitglied zwei- oder dreimal einen Wink geben und ihn in die Turnstunde holen". Aber der Wink hat sich offenbar gelohnt.

 

Die "kalte Dusche"

Auf den 8. Mai 1949 war das 50-jährige Jubiläum des Turnvereins angesagt. Lassen wir den Aktuar darüber berichten "Es ist eigentümlich, wie schlecht dieses Fest in jeder Beziehung ausartete; noch selten hat ein Verein mit einem Defizit abgeschlossen, aber diesmal ist es Tatsache; so ist's !"

 

In den 50er Jahren

In den frühen 50er Jahren war der Verein turnerisch eher am Abstieg "Am Turnfest konnten wir uns nicht beteiligen, es waren zu wenig Aktivturner anwesend", sind Stossseufzer der damaligen Aktuare. Immerhin erreichten einzelne Turner im Nationalturnen gute bis sehr gute Resultate. Trotzdem nahm der Verein an den kantonalen und eidgenössischen Festen (Lausanne, Zürich und Basel) teil.

Um so erfolgreicher war der Verein "auf den Brettern", so 1950 mit dem "Musterbuur", 1957 mit "Wenn d'Heimat rueft" und 1959 mit "die Soldatenbraut" (zusammen mit dem Gemischten Chor).

 

Wieder am Tiefpunkt

Wie nahe Auf und Ab eines Vereins zusammen sind, zeigen die frühen 60er Jahre. Grosserfolge im Volkstheater (zusammen mit dem Gemischten Chor) wie 1962 mit der "Alplerchilbi" mit über 25 Mitspielenden erbrachten damals einen Reingewinn von Fr. 1271.-. Demgegenüber berichtet der Chronist im Protokoll vom Kant. Turnfest in Solothurn von 1962 "inskünftig muss an solchen Festen mehr Disziplin herrschen, sonst können wir unsere Leistungen nicht steigern". Und von der Herbstversammlung heisst es im Protokoll lediglich kurz "über diese Versammlung hat es keinen Sinn, weitere Worte zu verlieren".

 

Rasch ging's bergauf

So schnell wie der Abstieg, so rasch kam der Aufstieg zu neuen Gipfeln. Junge Turner brachten Schwung in den Verein. Das Eidg. Turnfest in Luzern (1963) war ein Grosserfolg (beste Solothurner Sektion in der 8. Stärkeklasse), am Turnfest in Bern (1967) übertraf der TV sogar das Resultat von Luzern. Diese Jahre waren allerdings auch Trendwenden im Turnen allgemein; auf Freiübungen konnte verzichtet werden, man konzentrierte sich ganz auf ein leichtathletisches Programm. Eine weitere Frucht dieser Anstrengungen konnte am Kant. Turnfest in Zuchwil (1971) geerntet werden (Turnfest-sieger in der 9. Stärkeklasse). Aarau (Eidg. Turnfest 1972) war dann resultatemässig ein gewisser Dämpfer, bezüglich Kameradschaft jedoch für den Berichterstatter ein Höhepunkt.

Durch die Konzentration auf die Leichtathletik gelang es dem Verein auch, an den regionalen Anlässen (Bezirksturnfeste und Spieltage) in den läuferischen Disziplinen Glanzresultate zu erreichen und an Siegerfeiern manchen Podestplatz zu erklimmen.

Die Theatertradition wurde auch in diesen Jahren weiter gepflegt. Das klassische Lustspiel "der verkaufte Grossvater", um nur ein Beispiel zu nennen, war für die Verhältnisse in unserem Dorf wieder ein Grosserfolg. Durch jährliche Turnfahrten mit beträchtlichen Wanderungen wurde die früher kritisierte Kameradschaft gepflegt. Eine selbst hergestellte (mit grosser Hilfe einer Turnerfreundin) kleine Turnerflagge symbolisierte die Zusammengehörigkeit und das Gemeinschaftsgefühl

Turnhalle und 75 Jahre TV Hochwald

1972 war es (endlich) so weit. Auch unsere Gemeinde verfügt über eine Turnhalle. Ein Turnbetrieb und Training nach heutigen Gepflogenheiten war nun auch in unserem Dorf möglich.

Zum Anlass des 75jährigen Jubiläums des Vereins wurde die Organisation des kantonalen Ringertages (1974) übernommen, unterstützt von anderen Vereinen.
Aufbruch in eine neue Zeit

Das, was man gemeinhin als "68er-Bewegung" bezeichnet, ging auch am TV Hochwald nicht spurlos vorüber. Eine neue Generation von Turnern übernahm in den 70er Jahren das Szepter. Nebst den schon seit längerer Zeit über Bord geworfenen Marsch- und Freiübungen kam als weitere Neuerung der vermehrte Spielbetrieb in den Verein. Was lag in unserer Region näher als Korbball. Und hier hat der Verein manchen kleineren und grösseren Erfolg erzielt. Becher und andere Preise zeugen von der regen erfolgreichen Teilnahme an vielen Anlässen.

Dass aber Vereinstätigkeit und Körperbewegung in irgendeiner Form weiterhin hoch im Kurs stehen, beweisen die Vereinsgründungen. Ein Männerturnverein und ein Damenturnverein entstehen.

Der Jugendriege wird vermehrt Aufmerksamkeit gewidmet. Auch im Jugendriegebetrieb hat die spielerische Seite vermehrt Bedeutung. Und die Jungen lassen sich mitreissen.. Die jährlichen Hockey-Turniere zeigen Erfolge; manche Väter lassen sich von der Begeisterung anstecken und feuern ihre Sprösslinge mächtig an. Zu einem Grosserfolg verhalfen der Jugendriege die jährlichen Wettkämpfe um "die vielseitigste Hoblerin / den vielseitigsten Hobler".

Was aber weiterhin gepflegt wird, sind Teilnahme an eidgenössischen, kantonalen und regionalen Turnfesten. Erfolge stellen sich auch hier ein (z.B. 3. Rang am kant. Fest von 1990 in Egerkingen). Am Eidg. Turnfest in Luzern (1992) erreichte der Verein ein Spitzenresultat (21. Rang von 154 Sektionen, beste Solothurner Sektion in der 10. Stärkeklasse).
In Hochform ist der TV auch an den wieder zur Tradition werdenden Eierleseten in Gempen und Seewen; mancher Sieg kann nach Hause gebracht werden.

Die Turnfahrten werden zu zweitägigen Ausflügen in verschiedenste Landesgegenden.

Aber sind die Probleme anders als vor vielen Jahren? Zum Beispiel schreibt der Chronist 1989 "das Nachwuchsproblem im Verein löst eine rege Diskussion aus". Und im Protokoll von 1982 lesen wir "der Oberturner lobt die rege Beteiligung der Aktiven an den Wettkämpfen; er weist aber auch auf den fehlenden Teamgeist hin". Und einige Jahre später heisst es "er tadelt den schlechten Turnstundenbesuch vor dem Eidg. Turnfest".
In den 90er Jahren konnte der Verein stolz eine neue, selbstentworfene Vereinsfahne einweihen.

 

Zusammen mit Gempen

Wie war es in den Anfangszeiten des Turnvereins (siehe Abschnitt: die ersten Jahre)? Wie lesen in der 1. Chronik des Turnvereins "War es verwunderlich, dass einige Jünglinge von Gempen schon lange mit den Hobler Turnern liebäugelten, weil es in Gempen zu einem eigenen Verein nicht reichte? So stellten die Gempner jahrelang ein schönes Kontingent". Warum diesen Weg nicht wieder aufnehmen, mag man sich 1990 gesagt haben, als es darum ging, eine gemeinsame Korbballmannschaft aufzustellen. Und das Experiment hat sich gelohnt. Die gemeinsame Mannschaft Hochwald-Gempen hat die Spitzenliga auf schweizerischer Ebene erreicht.

 

Wohin mag der weitere Weg des TV Hochwald führen?
Zwei Punkte sind mir in der 100jährigen Geschichte des TV Hochwald aufgefallen:

  • Licht und Schatten, Auf und Ab liegen sehr eng beieinander. Nach jedem Abstieg, nach jeder Krise hat der Verein aufgerappelt und leistungsmässig und in kameradschaftlicher Hinsicht respektable Leistungen erzielt. Ist ein Abstieg Ansporn für neue Höhenflüge, gleichsam wie ein Atemholen?
  • mit jeder Generation sind neue Ideen in den Verein gekommen. Und dies ist gut so, will ein Verein nicht in Tradition erstarren. Die Aktiven müssen bestimmen, wohin der Weg gehen soll.


Bleiben aber muss - 1899 wie 1999 - das Ziel des Turnvereins:

Lustvolle körperliche Betätigung, sich dabei messen mit andern, uneigennützige Arbeit zur Pflege der Kameradschaft.

Wenn der Verein diesem Motto die Treue hält, dabei beweglich bleibt und sich auch immer wieder Neuem erschliesst, so kann er getrost und gelassen das 2. Jahrhundert seines Bestehens angehen. Er bleibt ein junger Verein !

 

Präsidenten

Name Vorname Wahl Rücktritt
Vögtli Karl 1899 1911
Vögtli Emil 1911 1914
Vögtli Karl 1914 1916
Distel Louis 1916 1917
Vögtli Josef 1917 ?
Nebel Beat ? 1934
Vögtli Pius 1934 1940 (?)
Nebel Beat 1940 (?) 1942
Vögtli Beat 1942 1952
Vögtli Kurt 1952 1953
Baschung Walter 1953 1955
Nebel Bruno 1955 1961
Vögtli Fritz 1961 1964
Nebel René 1964 1966
Nebel Ruedi 1966 1973
Schäfer Erich 1973 1978
Schäfer Markus 1978 1986
Vögtli Bruno 1986 1989
Weiser Thomas 1989 1992
Joss Ueli 1992 2005
Schäfer Tobias

Oberturner

Karl Vögtli ? 1912
Vögtli Josef 1913 1916
Vögtli Emil 1916 1917
Vögtli Josef 1917 ?
Hufschmid Albert 1935 1935
Allemann Melchior 1935 1948
Nebel Erwin 1948 1959
Gaugler Emil 1959 1961
Baschung Walter 1961 1963
Gaugler Emil 1963 1969
Vögtli Willy 1969 1972
Vögtli Franz 1972 1975
Hufschmid Bruno 1975 1977
Vögtli Bruno 1977 1986
Nebel Fredi 1986 1989
Vögtli Hanspeter 1989 1997
Nebel Reto 1997
Schäfer Tobias
Accola Daniel